aufgelesen

Im Blätterwald vom 13.02.2010
Heute aufgelesen: Jobbik, "Ungarische Garde", rassistische Morde an Roma: einen ausführlichen Überblick über die ungarische extreme Rechte gibt die österreichische Tageszeitung Die Presse. Die Miliz "Ungarische Garde" war im letzten Sommer verboten worden - die Rechtsextremisten gründeten einfach eine "Neue Ungarische Garde" und später sogar noch eine "Gendarmerie". 

nachzulesen

Gefährliche Liebschaften
Schon seit Jahren verstärkt sich die Zusammenarbeit von deutschen und tschechischen Neonazis. Sowohl Behörden als auch zivilgesellschaftliche Initiativen beider Länder beginnen erst, zu kooperieren und sich untereinander zu vernetzen. Einen Beitrag dazu leistet die umfangreiche Publikation über den "Rechtsextremismus im kleinen Grenzverkehr". Als praxisnaher Sammelband befasst sie sich mit rechtsextremen Aktivitäten im Grenzland vor allem an der sächsisch-böhmischen Grenze, mit der Situation von Opfern rechtsextremer Gewalt und der Arbeit zivilgesellschaftlicher Akteure.
Gefährliche Liebschaften (August 2009). Herausgeber: Heinrich-Böll-Stiftung, Kulturbüro Sachsen. PDF-Datei (2,8 MB), 212 Seiten.
Neonazis
Hannover: Neonazis verteilen Schülerzeitung
10.03.2010
Hannover. Die „Freien Kräfte Hannover“ wollen in den nächsten Tagen ihre rechte Schülerzeitung in hoher Auflage in der niedersächsischen Landeshauptstadt und der Region verteilen. Das Blatt enthält vor allem antidemokratische, rassistische und antiamerikanische Hetze. Ein Jugendpresse-Verband ruft dazu auf, sich den Neonazis beim Verteilen in den Weg zu stellen. weiter …
 
Neonazis
München: Wirbel um Neonazi-Treffpunkt
10.03.2010
München. Eine Gaststätte im Stadtteil Berg am Laim hat sich im Laufe der letzten drei Jahre zu einem der wichtigsten Neonazi-Treffpunkte in München entwickelt. Seit einiger Zeit schon regt sich im Viertel Unmut über die neonazistischen Veranstaltungen und Konzerte, die hier ein- bis zweimal in der Woche stattfinden. Nun kündigen Lokalpolitiker_innen und Antifaschist_innen Gegenaktivitäten an. weiter …
 
Neonazis
Neonazis wollen Kundgebung stören
06.03.2010
Hannover. Rund zwei Dutzend Neonazis haben am Freitagabend in Hannover eine Kundgebung gegen rechte Gewalt stören wollen. Die Polizei nahm 26 Rechte fest und ermittelt unter anderem wegen versuchter Körperverletzung. weiter …
 
Neonazis
Umtriebige Neonazi-Bande: Die "Freie Kameradschaft Höxter"
28.02.2010
Höxter. Vor wenigen Wochen geriet die "Freie Kameradschaft Höxter" (FK Höxter) wegen Gesprächen mit dem Bürgermeister von Steinheim in die Öffentlichkeit. Die Kameraden im Kreis Höxter sind in jüngster Zeit offenbar die Umtriebigsten in Ostwestfalen-Lippe. weiter …
 
Neonazis
Kommandos 13. Februar?
24.02.2010
Berlin. Der verhinderte Aufmarsch von Dresden gebiert nachträglich offenbar militante Drohgebärden aus dem rechtsextremen Milieu.  weiter …
 
Neonazis / Rechte Gewalt
Hameln: Wessel-Gedenken mit Überfall
24.02.2010
Hameln. Rund 20 Neonazis haben am gestrigen Dienstag am Rande ihres offenbar unangemeldeten Gedenkmarsches in einer Ortschaft bei Hameln zwei junge Erwachsene angegriffen. Mit schwarz-weiß-roten Fahnen suchten die Rechtsradikalen das Horst-Wessel-Denkmal im kleinen Ort Welliehausen heim. weiter …
 
Europa / Rechte Gewalt / Antiziganismus
Wie die ungarische Gesellschaft mit dem Mord an Roma umgeht
24.02.2010
Wir haben es von Leuten, die man ruhig als Zuschauer qualifizieren kann, bis zum Überdruss gehört: "Davon habe ich nichts gewusst", "Das habe ich erst nach dem Krieg erfahren". In unserem Nachbarland Ungarn wird keiner sagen können, "das habe ich nicht gewusst", denn über diese Schande berichtete die seriöse Tageszeitung "Népszabadság" am 24. Februar 2010 unter dem Titel "Das Haus in Tatárszentgyörgy, das man nicht wieder erbauen kann". weiter …
 
Neonazis / Europa
Rechtsaußen verrechnet
23.02.2010
Wien. Neonazistische Internetseiten aus Deutschland und Österreich priesen heute anlässlich dessen Todestag das NS-Idol externer LinkHorst Wessel. Der SA-Sturmführer war am 23. Februar 1930 an den Folgen einer Schussverletzung und einer anschließenden Blutvergiftung verstorben. Die österreichische Neonazi-Webseite Alpen-Donau-Info feierte den "Waffenstudent" und NS-Mann Wessel, der zeitweilig auch in Wien gelebt hatte, als "Prophet des Glaubens" und versprach: "Die Knechtschaft dauert nur noch kurze Zeit!". Mit der Zeitrechnung standen die österreichischen Neonazis allerdings auf dem Kriegsfuß: Statt vom 80. Jahrestag des Wessel-Ablebens schrieben die rechenschwachen Rechten zunächst externer Linkvom 70. Todestag.
 
Neonazis
Christian Malcocis Dienstbefehle an "Autonome Nationalisten"
23.02.2010
Die „vierte Nummer“ der Zeitschrift „Die Schwarze Fahne“ wurde Anfang Januar 2010 von Neo­nazis aus NRW via Internet verbreitet. Jetzt endlich, nach 22 Jahren autonomer nationalisti­scher Bewegung sei es „dringend notwendig, auch auf theoretischer und grundsatzpoliti­scher Ebene ein hohes Niveau zu erreichen, um unsere Bewegung besser weiterbringen zu können“. Autor dieser Zeilen ist „Nosferatu“, ein von Christian Malcoci in der Vergangenheit oft verwendetes Pseudonym. weiter …
 

aus der redoktion

Gewusst wie
Ein kurioses Begehren erreichte vor einigen Tagen die Redoktion: Ein Artikel solle innerhalb von 12 Stunden von der redok-Website entfernt werden, andernfalls seien "rechtliche Schritte" zu erwarten. Bislang kamen solche Ansinnen nur von rechtsextremen Personen, nun jedoch aus der Mitte der Gesellschaft. Der Anlass des Zensur-Begehrens war allerdings ein sprachliches Missverstehen. Aus gegebenem Anlass nun eine Aufklärung über das Wort "wie" und seine Verwendung.
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