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10.03.2010 |
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Hannover. Die „Freien Kräfte Hannover“ wollen in den nächsten Tagen ihre rechte Schülerzeitung in hoher Auflage in der niedersächsischen Landeshauptstadt und der Region verteilen. Das Blatt enthält vor allem antidemokratische, rassistische und antiamerikanische Hetze. Ein Jugendpresse-Verband ruft dazu auf, sich den Neonazis beim Verteilen in den Weg zu stellen.
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10.03.2010 |
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München. Eine Gaststätte im Stadtteil Berg am Laim hat sich im Laufe der letzten drei Jahre zu einem der wichtigsten Neonazi-Treffpunkte in München entwickelt. Seit einiger Zeit schon regt sich im Viertel Unmut über die neonazistischen Veranstaltungen und Konzerte, die hier ein- bis zweimal in der Woche stattfinden. Nun kündigen Lokalpolitiker_innen und Antifaschist_innen Gegenaktivitäten an.
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06.03.2010 |
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Hannover. Rund zwei Dutzend Neonazis haben am Freitagabend in Hannover eine Kundgebung gegen rechte Gewalt stören wollen. Die Polizei nahm 26 Rechte fest und ermittelt unter anderem wegen versuchter Körperverletzung.
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28.02.2010 |
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Höxter. Vor wenigen Wochen geriet die "Freie Kameradschaft Höxter" (FK Höxter) wegen Gesprächen mit dem Bürgermeister von Steinheim in die Öffentlichkeit. Die Kameraden im Kreis Höxter sind in jüngster Zeit offenbar die Umtriebigsten in Ostwestfalen-Lippe.
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24.02.2010 |
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Berlin. Der verhinderte Aufmarsch von Dresden gebiert nachträglich offenbar militante Drohgebärden aus dem rechtsextremen Milieu.
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24.02.2010 |
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Hameln. Rund 20 Neonazis haben am gestrigen Dienstag am Rande ihres offenbar unangemeldeten Gedenkmarsches in einer Ortschaft bei Hameln zwei junge Erwachsene angegriffen. Mit schwarz-weiß-roten Fahnen suchten die Rechtsradikalen das Horst-Wessel-Denkmal im kleinen Ort Welliehausen heim.
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24.02.2010 |
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Wir haben es von Leuten, die man ruhig als Zuschauer qualifizieren kann, bis zum Überdruss gehört: "Davon habe ich nichts gewusst", "Das habe ich erst nach dem Krieg erfahren". In unserem Nachbarland Ungarn wird keiner sagen können, "das habe ich nicht gewusst", denn über diese Schande berichtete die seriöse Tageszeitung "Népszabadság" am 24. Februar 2010 unter dem Titel "Das Haus in Tatárszentgyörgy, das man nicht wieder erbauen kann".
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23.02.2010 |
Wien. Neonazistische Internetseiten aus Deutschland und Österreich priesen heute anlässlich dessen Todestag das NS-Idol Horst Wessel. Der SA-Sturmführer war am 23. Februar 1930 an den Folgen einer Schussverletzung und einer anschließenden Blutvergiftung verstorben. Die österreichische Neonazi-Webseite Alpen-Donau-Info feierte den "Waffenstudent" und NS-Mann Wessel, der zeitweilig auch in Wien gelebt hatte, als "Prophet des Glaubens" und versprach: "Die Knechtschaft dauert nur noch kurze Zeit!". Mit der Zeitrechnung standen die österreichischen Neonazis allerdings auf dem Kriegsfuß: Statt vom 80. Jahrestag des Wessel-Ablebens schrieben die rechenschwachen Rechten zunächst vom 70. Todestag.
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23.02.2010 |
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Die „vierte Nummer“ der Zeitschrift „Die Schwarze Fahne“ wurde Anfang Januar 2010 von Neonazis aus NRW via Internet verbreitet. Jetzt endlich, nach 22 Jahren autonomer nationalistischer Bewegung sei es „dringend notwendig, auch auf theoretischer und grundsatzpolitischer Ebene ein hohes Niveau zu erreichen, um unsere Bewegung besser weiterbringen zu können“. Autor dieser Zeilen ist „Nosferatu“, ein von Christian Malcoci in der Vergangenheit oft verwendetes Pseudonym.
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